Wissenswertes

Tipps für besseres und gesünderes Wohnen.

Frischluftzufuhr durch Fensterlüftung ist in der Heizsaison immer auch mit massiven Energieverlusten verbunden. In dieser Zeit ist es besonders wichtig, „richtig“ zu lüften. Je kälter und windiger es draußen ist, desto kürzer kann die Lüftungsdauer sein. Feuchte, verbrauchte Innenluft wird möglichst rasch gegen kalte, trockene Außenluft getauscht. Diese kann, wenn sie sich erwärmt, wieder Feuchtigkeit aus dem Raum aufnehmen, die später erneut abgelüftet wird. Bei dieser Lüftungsmethode wird die verbrauchte Luft innerhalb weniger Minuten ausgetauscht, ohne dass sich Wände und Einrichtungsgegenstände abkühlen.

Querlüftung
1 – 5 Minuten, mindestens 3 bis 4 mal täglich, wobei möglichst gegenüberliegende Fenster/Türen gleichzeitig ganz geöffnet werden sollten (=Querlüftung).

Stoßlüftung
5 – 10 Minuten, 3 bis 4 mal täglich, Fenster eines Raumes werden ganz geöffnet.

Gekipptes Fenster
Falsch hingegen ist es im Winter das Fenster dauerhaft gekippt zu halten!

Quelle: Umweltberatung

Fugen aus Silikon oder Acryl sind aufgrund Ihrer elastischen Eigenschaften als Wartungsfugen und nicht als Abdichtung anzusehen (ÖNORM – B 2207). Ihre Funktion muss in regelmäßigen Abständen überprüft und gegebenenfalls erneuert werden, um eventuelle Folgeschäden in Ihrer sowie den angrenzenden Wohnungen zu vermeiden. Überall wo es im Fugenbereich zu erhöhter Feuchtigkeitsbildung kommt z.B. Badewannenrand und im Duschbereich wird die Bildung von Schimmelpilzen erleichtert, wenn die sofortige Reinigung und Trockenlegung unterbleibt. Das mit fungizid ausgestattete Fugenmaterial hemmt diesen Befall, jedoch werden auch diese pilzhemmenden Materialien im Laufe der Zeit ausgewaschen. Daher ist es erforderlich, in regelmäßigen Abständen diese Fugen zu kontrollieren und falls erforderlich zu erneuern.

Durch unsachgemäßes Lüften (z.B.: Kippen der Fenster) erhöhen sich die Heizkosten, denn wenn die kalte Außenluft durch die Fenster einströmt, öffnet der Thermostatkopf und die Heizung versucht die kalte Außenluft sofort zu erwärmen. Daher Stoßlüftung und diese mehrmals pro Tag! Die gespeicherte Wärme in den Bauteilen bleibt fast vollständig erhalten! Es stellt sich nach nur kurzer Zeit die vorher empfundene angenehme Raumlufttemperatur ein.

Achtung: Die Verringerung der Raumlufttemperatur um 1°C in den Wohnräumen, verringert die Heizkosten um ca. 6%.

Ja, denn wenn die Schlafräume eine zu geringe Raumlufttemperatur aufweisen, sind die Umgebungswände zu den Wohnräumen zu kalt und es kann auch Schimmelbildung an den Innenwänden im Schlafzimmer auftreten. Wenn Sie trotzdem gerne in den Wintermonaten in einem ungeheizten Raum schlafen, dann tagsüber heizen und abends gut durchlüften. Besonders ungünstig ist es, in der kalten Jahreszeit, die Tür zu anderen Wohnräumen zu öffnen um das Schlafzimmer etwas zu „temperieren“.

  • Keine Wäsche in der Wohnung trocknen. Wenn kein Ausweichen möglich, lüften Sie den Raum, in dem Sie Wäsche trocknen häufig.
  • Zimmerpflanzen reduzieren. Aquarien und Zimmerbrunnen in schimmelgefährdeten Räumen vermeiden. Tipp: Auch die Blumenerde von Zimmerpflanzen kann eine Schimmelquelle sein. Bedeckt man die Erde mit 3 – 5 cm Quarzsand, kann sich kein Schimmel mehr bilden.
  • Entstehende Feuchtigkeit ableiten. Entfernen Sie Restwasser auf Duschkabine, Wanne oder Fliesen gleich nach Benutzung mit einem Abzieher oder einem Tuch. Kochen Sie mit Deckel oder installieren Sie eine Dunstabzugshaube mit Außenanschluss.
  • Nebenräume beheizen – der Temperaturunterschied zwischen den einzelnen Wohnräumen soll 3°C nicht überschreiten, da sonst die Gefahr der Kondensatbildung steigt. Wichtig: Heizen Sie Nebenräume nicht über offen stehende Türen mit.